Bücherträume

"Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna" - Fynn

Klappentext

 Anna liebt - einfach alles. Und alle lieben Anna, diesen naseweisen Fratz, denn niemand weiß so gut wie sie, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und die Liebe, das Lachen und die Angst, Freude und Trauer.

1974 erschien Annas Geschichte zum ersten Mal auf deutsch - und seither ist sie einem Millionenpublikum ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn dieses himmlische Buch ist "eines der schönsten, anrührendsten, menschlichsten, heitersten, melancholischsten Bücher, das je erschienen ist!" - Die Welt

 

Fazit

Dieses Buch lässt sich nicht leicht beurteilen. Ich kann nicht genau sagen, ob es mir gefallen hat oder nicht. Einiges fand ich gut, anderes hat mich stutzig gemacht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von dem Autor, also Fynn, erzählt, und handelt von seinem Leben mit Anna. Sie ist gerade einmal vier Jahre alt, als sie von ihm in den Londoner Docks gefunden wird. Von da an verändert sie sein Leben, denn Anna ist einzigartig. Mathematik, Religion, Philosophie - für Anna ist alles logisch. Doch ihr liebstes Thema ist Mister Gott. 172 Seiten hat meine Ausgabe von Annas Geschichte, in der sie so viele Menschen verzaubert, provoziert und verändert. Mit den Worten eines Kindes behandelt sie so viele Themen, über die sich sonst niemand Gedanken machen würde. Sie hat Antworten auf alle Fragen parat und hat eine ganz eigene Meinung zu Gott und der Welt.

Der Leser wird zum Nachdenken angeregt, bekommt aber so eine Fülle von Annas Gedanken serviert, dass es schwer ist, alles zu behalten. Am Ende des Buches mag zwar einiges hängen geblieben sein, aber letztendlich geht doch vieles wieder verloren. Was mich auch gestört hat, dass war das Ende eines Gedankens. Wenn Anna gerade einmal wieder etwas erklärt hatte und ein Gespräch mit Fynn führte, dann wurde der Absatz plötzlich beendet, obwohl ich manhcmal noch etwas mehr gebraucht hätte, um alles richtig verstehen zu können.

 Ich habe für das Buch ziemlich lange gebrauhct, wenn man an die Seitenzahl denkt. Nach zwanzig Seiten hatte ich immer das Gefühl, das Buch weglegen zu müssen. Ich musste es verdauen, auch manchmal schon nach einem Absatz nachdenken.

Dieses Buch berührt, selbst wenn es manchmal verwirrt und das Lesen manchmal von selbst unterbricht. Ein schönes Bu

12.9.10 14:56

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